Damit ein Freizeitunfall nicht zur bösen Kostenfalle wird

Jedes Jahr verletzen sich rund 830.000 Menschen in Österreich bei Unfällen. Rund 625.000 dieser Unglücksfälle passieren zuhause, beim Sport und bei sonstigen Freizeitbeschäftigungen. Weil die gesetzliche Unfallversicherung diese Schadensfälle nicht deckt, kommt zu den Schmerzen und zu körperlichen Folgeschäden oft auch ein finanzielles Desaster. Dabei kann man das einfach vermeiden.

Schlimm genug, wenn ein Unfall passiert. Aber es sind oft die finanziellen Folgen, die ein Unglück zur Katastrophe machen. Vor allem ein Freizeitunfall kann zur bösen Kostenfalle werden. Lesen Sie, wie Sie sich absichern.

Jedes Jahr verunglücken in Österreich rund 830.000 Personen. Demnach trifft es auch heuer jeden Zehnten von uns. Viele Menschen glauben irrtümlich, in Österreich sind wir ohnehin alle bestens durch staatlichen Versicherungsschutz abgesichert. Dem ist leider nicht so. Unfälle, die in der Freizeit, zu Hause oder bei sportlicher Betätigung passieren, sind durch die gesetzliche Versicherung nicht gedeckt.

Drei Viertel aller Unfälle, also die deutliche Mehrheit, sind solche Freizeitunfälle. Das betrifft Unfälle im eigenen Haushalt ebenso wie einen Sturz beim Radfahren oder wenn Sie bei einer Bergwanderung in Not geraten.

Die Behandlungskosten sind freilich durch die Krankenversicherung gedeckt. Also hat man zumindest keine finanzielle Sorgen, wenn man ins Spital muss. Was den Transport oder gar die Folgeschäden betrifft, sieht es aber nicht so gut aus.

Teuer kann das werden, wenn man beispielsweise am Berg verunfallt. Müssen die Bergrettung oder gar ein Rettungshubschrauber ausrücken, summieren sich die Kosten auf einige tausend Euro. Die Bergekosten und die Beförderung ins Tal werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen – “bei Unfällen als Folge von Sport und Touristik”, so die Regel.

Wer beim Radfahren im unwegsamen Gelände stürzt, kann ebenso betroffen sein wie ein Skifahrer, der mittels Akia geborgen werden muss. Auch ein Einsatz der Bergrettung muss bezahlt werden.

Dabei kann man für solche Unglücksfälle recht einfach durch eine private Unfallversicherung zumindest finanziell absichern. Guten Schutz bieten Vereine und die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC ihren Mitgliedern durch eine kostengünstige Zusatzversicherung (siehe Kasten rechts). “Wir empfehlen unseren Mitgliedern den Sicherheits-Pass, der auch umfassenden Schutz bei Freizeitunfällen bietet”, erklärt Thomas Jank, Landesgeschäftsführer des ARBÖ

Niemand sollte die Gefahren eines Unfalls unterschätzen. Wer in der Freizeit mit dem Fahrrad stürzt, hat keinen gesetzlichen Versicherungsschutz. Sind Suche und Bergung nötig, kann es teuer werden.

Hubschraubereinsatz

Ein Hubschraubereinsatz zur Bergung kostet mehrere Tausend Euro. Ohne private Versicherung muss man selbst bezahlen.

Eine private Unfallversicherung schützt vor finanziellen Folgen.

Kärnten.
Die zusätzlichen Absicherungen der Autofahrerklubs bieten natürlich weit mehr als eine private Unfallversicherung, was recht sinnvoll sein kann. Möglicherweise sind Sie aber auch schon für den Fall einer Unfallbergung abgesichert, ohne es zu wissen. Das könnte der Fall sein, wenn Sie Mitglied beim Alpenverein, bei den Naturfreunden, bei der Bergrettung oder beim Skiverband sind.

Alle diese Organisationen bieten ihren Mitgliedern einen Unfallschutz. Auch Skifahrer, die ihre Liftkarte mittels Kreditkarte kaufen, könnten einen Unfallschutz haben, wenn dieser bei der Kreditkarte inkludiert ist.

Wesentlich ist es jedenfalls, den richtigen Schutz zu haben.

Gefährliche Sportarten wie Paragleiten oder Fallschirmspringen sind oft vom Versicherungsschutz ausgenommen und müssen extra versichert werden.

Genau erkundigen muss man sich auch, was Folgekosten betrifft. Ein finanzieller Schutz bei teilweiser oder vollständiger Invalidität kostet nicht viel mehr oder ist in umfassenden Paketen bereits beinhaltet.

Folgebehandlungen und spezielle Therapien für Freizeitunfälle können teuer sein und sind durch die gesetzliche Versicherung oft nicht gedeckt.

Wenn Sie Familie haben, sollten Sie auch darauf achten, dass die Kinder und Ihr Partner bei einer Versicherung mit eingeschlossen sind.

Meistens sind Kinder bis zum 18. Lebensjahr, wenn sie im gemeinsamen Haushalt leben, auch mitversichert. Hier lohnt ein Blick auf die Versicherungsbedingungen. Man kann auch bei fast jeder Versicherung eine passende Vorsorge abschließen – und hoffen, dass man diese niemals brauchen wird.

Paragleiter: ein riskanter Freizeitsport

Wer gefährliche Sportarten wie hier Paragleiten ausübt, benötigt eine private Unfallversicherung, um im Notfall zumindest finanziell gut abgesichert zu sein. Bei manchen Vereinen und Organisationen ist man als Mitglied automatisch versichert. Eine Mitgliedschaft bei der Bergrettung inkludiert beispielsweise die Bergung auch wenn man als Paragleiter verunglückt.

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2018-10-19T15:38:43+02:00