Freiwillige bitte vor den Vorhang

Die freiwilligen Helfer sind das Rückgrat des Roten Kreuzes.
In Kärnten sind es 4.357 Personen, die 500.000 Stunden Dienst ohne Bezahlung tun. Aus Liebe zum Menschen. Einige von Ihnen machen das schon sehr lange.

Sie haben unzählige Geschichten zu erzählen. Sie waren mittendrin statt nur dabei, als Geschichte geschrieben wurde. Die Helfer des Roten Kreuzes waren viele Millionen Kilometer mit Rettungswägen unterwegs, haben Leben gerettet und als Geburtshelfer Kinder auf die Welt gebracht. Flüchtlinge wurden von Ihnen versorgt. Diese engagierten Menschen sehen viel Leid und lindern es.

Katastrophengebiete kennen sie ebenso wie Weltmeisterschaften und andere Großveranstaltungen.

Teilweise übernehmen sie das Kommando und stets viel Verantwortung. Ihre Erfahrungen prägen kommende Generationen von Helfern.

Den Menschen in Not haben sie in Summe viele Jahre gewidmet. Und sie tun es gerne. Die Dame und die fünf Herren, die wir hier vorstellen, sind Helden, auch wenn sie das gar nicht hören wollen. Helfen ist einfach ihre Berufung. Aus Liebe zum Menschen.

Peter Glantschnig | Walter Achner | langjährige freiwillige Helfer

Gemeinsam haben sie über 100 Jahre freiwillige Hilfe in und für Kärnten geleistet: Peter Glantschnig (am Steuer) ist seit 1968 beim Roten Kreuz, Walter Achner (rechts) seit 1965 freiwilliger Helfer.

Freiwilliger | August Karner

August Karner
Wolfsberg
Mitarbeiter
seit 1. März 1967

Wie kamen Sie zum Roten Kreuz:
Als hauptberuflicher Rettungsfahrer.

Warum helfen Sie noch immer:
Nach meiner Pension 1993 machte ich ehrenamtlich weiter. Falls Not am Mann
war. Es war immer Not am Mann und so kam ich auf zwei Millionen gefahrene Kilometer. Heute fahre ich für die Team Österreich Tafel. Die Dankbarkeit der Menschen, denen man helfen kann, ist der schönste Lohn.

Wenn Sie spontan an einen ihrer Einsätze denken…:
Dann vielleicht an meine längste Fahrt. Ein Krankentransport von Wolfsberg bis nach
Berlin. Das war ein breiter Weg.

Freiwillige | Christa Saliternig

Christa Saliternig
Völkermarkt
Freiwillige Helferin
seit 1. Jänner 1962

Wie kamen Sie zum Roten Kreuz:
Ich folgte meinem Bruder und wurde Sanitäterin.

Warum helfen Sie noch immer:
Helfen bringt beiden Seiten etwas, mir eine innere Zufriedenheit und eine Wertschätzung des Lebens. Heute bin ich für die Team Österreich Tafel tätig, unterstütze das betreute Reisen und mache Besuchsdienste.

Wenn Sie spontan an einen ihrer Einsätze denken…:
Wir kamen in die Wohnung eines Patienten, den wir ins Krankenhaus bringen mussten. Der hat uns vor dem Transport noch eine Jause angeboten. Ich glaube, so etwas gibt es heutzutage nicht mehr.

Freiwilliger | Werner Klar

Werner Klar
Spittal
Freiwilliger Helfer
seit 1. Juli 1963

Wie kamen Sie zum Roten Kreuz:
Über die Wasserrettung. Bei der Kanu-WM 1963 war ich der KAT-Mannschaft des Roten Kreuzes unterstellt, dann wurde ich dort Sanitäter.

Warum helfen Sie noch immer:
Andere gehen zum Fußball, ich gehe helfen. Heute helfe ich in der Sozialbegleitung  Menschen in Notlagen, wieder auf die Füße zu kommen.

Wenn Sie spontan an einen ihrer Einsätze denken…:
An die Flüchtlingstransporte 1989 vor dem Fall der Berliner Mauer. Da waren wir 48 Stunden unterwegs, um DDR-Flüchtlinge von Budapest nach Suben zu bringen.

Freiwilliger | Walter Achner

Walter Achner
Villach
freiwilliger Helfer
seit 1. April 1965

Wie kamen Sie zum Roten Kreuz:
Ich wollte eigentlich Arzt werden, ein Studium war aber aus familiären Gründen nicht möglich. So half ich erst als Rettungs-und  später als Notfallsanitäter Menschen in Not.

Warum helfen Sie noch immer:
Weil ich es als meine Berufung betrachte. Ich bin noch immer als Notfallsanitäter im Einsatz und befinde mich gerade auf der Zielgeraden meines Psychologiestudiums.

Wenn Sie spontan an einen ihrer Einsätze denken…:
Geburtshelfer war ich 14 Mal, bzw. 15 Mal, weil einmal waren es Zwillinge. So auch im Nachtdienst am 21 Juni 2005 – ausgerechnet an meinem Geburtstag.

Freiwilliger | Hans Schleinzer

Hans Schleinzer
Wolfsberg
freiwilliger Helfer
seit 1. Jänner 1968

Wie kamen Sie zum Roten Kreuz:
Ich war familiär vorbelastet, mein Großvater war bereits 1948 für das Rote Kreuz tätig. Ich habe ihn  noch in der alten Bezirksstelle besucht..

Warum helfen Sie noch immer:
Weil ich gerne helfe. Seit 2006 bin ich in der Krisenintervention tätig, leiste sozusagen Erste Hilfe für die Seele. Ich danke meiner Frau, dass sie meine Berufung immer unterstützt hat. Nur mit dem Rückhalt der Familie können wir Helfer helfen.

Wenn Sie spontan an einen ihrer Einsätze denken…:
An die Flüchtlingskrise nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Haben wir damals auch geschafft.

Freiwilliger | Peter Glantschnig

Hans Schleinzer
Wolfsberg
freiwilliger Helfer
seit 1. Jänner 1968

Wie kamen Sie zum Roten Kreuz:
Ich wurde als Stationssanitäter vom Militär zum Roten Kreuz abkommandiert.

Warum helfen Sie noch immer:
Menschen zu helfen, die Kameradschaft zu leben, den jungen Kollegen auf Augenhöhe zu begegnen hält jung. Ich bin heute noch aktiver Rettungssanitäter und -fahrer. Und solange ich helfen kann, werde ich helfen. Frisch, fröhlich und immer in Bewegung.

Wenn Sie spontan an einen ihrer Einsätze denken…:
Das Erdbeben in Friaul 1976. Heutzutage sieht man regelmäßig Fernsehbilder von Katastrophen. Damals war es unvorstellbar, was uns da erwartete.

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2018-10-20T19:51:25+02:00