Handeln & helfen statt wegschauen

Wer Zeuge eines Unfalls wird, hat drei Möglichkeiten: wegschauen, gaffen oder hinschauen und helfen. Nur die dritte Möglichkeit garantiert Straffreiheit und sorgt zudem für ein ruhiges Gewissen.

Mit jeder Minute ohne Herzschlag, Atmung, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 Prozent. Die rasche Hilfe eines Laien vor Eintreffen des Rettungsdienstes ist somit oft die einzige Möglichkeit, ein Leben zu retten.

Der Grund, warum viele Menschen im entscheidenden Moment nicht reagieren, hat nichts mit mangelnder Empathie zu tun. Sie haben einfach Angst, etwas falsch zu machen. Und diese Angst führt dazu, dass sie lieber gar nichts machen.

Doch eine Herzdruckmassage nicht optimal durchzuführen ist immer noch besser als gar nichts zu tun. Man kann nichts falsch machen, außer man hilft gar nicht. Auch juristische Konsequenzen hat derjenige, der hilft, nicht zu befürchten:

Ein Ersthelfer, der Leben retten will, kann nicht belangt werden.

Wer hingegen die Erste Hilfe jemand anderem verweigert sehr wohl. Laut Paragraph 95 des Strafgesetzbuches droht bei unterlassener Hilfeleistung eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten bzw. im Todesfall bis zu einem Jahr.

Menschen in Not zu helfen ist hierzulande also nicht nur eine Frage des Gewissens, sondern eine Pflicht. Kommt beispielsweise ein Autofahrer zu einer Unfallstelle und fährt weiter oder bleibt gar stehen, um lediglich zu gaffen, macht er sich strafbar. Der Autofahrer hat einen Führerschein gemacht und wurde im Zuge dessen in Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult, um sie eben in solchen Notfällen auch anzuwenden.

Stabile Seitenlage, Blutstillung und Herz-Lungen-Massage zur Wiederbelebung waren Bestandteil seiner Ausbildung. Doch vielleicht liegt diese schon viele Jahre zurück, die gelernten Übungen wurden nie wiederholt und gerieten in Vergessenheit.

Plötzlich ist derjenige, der helfen muss, hilflos. Erste-Hilfe-Auffrischungskurse schaffen hier Abhilfe.

Es muss nicht immer ein Unfall oder ein Herzinfarkt sein. Trifft man etwa in einer Winternacht bei Minusgraden einen Obdachlosen, der zusammengekauert auf einer Parkbank schläft, ist man angehalten, die Rettung zu verständigen.

Unterlässt man dies trotz der Gefahr eines Erfrierungstodes, macht man sich ebenfalls strafbar. Wie auch als untätiger Zeuge einer Prügelei oder einer anderen Straftat gegen Leib und Leben.

Es mag nicht jeder mit heldenhafter Zivilcourage ausgestattet sein, doch Unterstützung und Hilfe zu suchen und einen Notruf abzusetzen ist jedem zumutbar.

Menschen in Not zu helfen ist eine Pflicht!

Auch wenn die Einsatzkräfte bereits vor Ort sind, kann es zu unterlassener Hilfeleistung kommen, wenn beispielsweise Schaulustige hilfeleistende Personen behindern.

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2018-10-24T18:41:43+02:00